Wie funktionieren Plasma-Fernseher?

01-12-2011 by admin

Die Auswahl des richtigen TV-Gerätes kann heutzutage schon einmal ein Abenteuer werden – viele Leute fühlen sich von der Vielfalt und den unterschiedlichen Charakteristika des breiten Angebotes einfach überrannt. Dabei spielte der Plasma TV in den letzten Jahren eine große Rolle.

Momentan sind die beiden größten Konkurrenten in diesem Bereich Plasma- und LCD-Fernseher. Dabei ist die unterschiedliche Funktionsweise der beiden Geräte relativ schnell erklärt:

Während LCD-Bildschirme mithilfe von Flüssigkristallen, Hintergrundbeleuchtung und Filtern arbeiten, beruhen Plasma-Bildschirme auf angeregten Leuchtstoffen. Bildschirme mit Plasmatechnik spielen im professionellen IT-Bereich schon sehr lange eine Rolle, doch wurde die Technik was Verkaufszahlen angeht mittlerweile doch deutlich von ihrem LCD-Gegenspieler überholt. Einer der Gründe dafür ist, dass sie erst ab einer relativ unverhältnismäßigen Größe angeboten werden – nämlich 42 Zoll. Obwohl der Trend in den letzten Jahren in Richtung immer größerer Bildschirme für das Wohnzimmer ging, sank die Nachfrage stark. Eine weiterer Grund dafür sind weitverbreitete Fehlinformationen über die Plasmatechnik. So ist beispielsweise das Einbrennen von Bildern schon seit einigen Jahren kein Problem mehr. Interessant dabei ist, dass Plasmabildschirme für einige Anwendungsgebiete deutliche technische Vorteile besitzen:

Betrachtet man zum Beispiel den möglichen Kontrast, erreichen moderne Geräte ein Verhältnis von 15.000:1 – LCD-Geräte erreichen nur einen Bruchteil dessen, nämlich bis zu 1.000:1. Ein weiterer Vorteil ist die sehr schnelle Reaktionszeit.

Wenn sie sich also in der Situation befinden und sich für ein Produkt entscheiden wollen, hängt die Auswahl sehr stark von ihren eigenen Präferenzen und Vorlieben ab. Wenn sie zu einem Gerät ab oder über einer Größe von 42″ tendieren, wäre ein Plasmabildschirm für sie eine gute Wahl, da auch das Preis-/Leistungsverhältnis der Geräte gut auf eine solche Größe abgestimmt ist. Darüber hinaus erhalten sie ein sehr gutes Kontrastverhältnis sowie eine ansprechende Reaktionszeit.

Sollte man jedoch zu einem kleineren Gerät oder einem anderen Anwendungsbereich tendieren – beispielsweise PC-Bildschirme – ist zum Kauf des LCD-Counterparts zu raten. Der Vorteil in dieser Wahl wäre eine höhere Langlebigkeit sowie ein gestochen scharfes HD-Bild.

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